So erreichen Sie uns

Imping & Schleiff
Praxis für Physiotherapie
Oppelner Straße 130
53119 Bonn

Tel.: 0228 / 66 06 81
E-Mail: info@imping-schleiff.de

Öffnungszeiten

Wir sind für Sie da:

Mo. - Do.:08.00 - 20.00 Uhr
Fr.:08.00 - 17.30 Uhr

Telefonischer-Termin-Service

Rufen Sie uns an, um Ihren persönlichen Termin zu vereinbaren! Erreichen Sie uns nicht, so können Sie Ihre Nummer hinterlassen - wir rufen zurück.

Mo. - Do.:08.00 - 13.00 Uhr
14.30 - 18.00 Uhr
Fr.:08.00 - 13.00 Uhr

Patienteninfo

Was müssen Sie als gesetzlich Versicherter beachten? Wichtige Regeln der Heimittelrichtlinie

Wenn Sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse (also z.B. AOK, Barmer, DAK, Heimat, IKK, KKH, Techniker oder einer BKK) versichert sind, gelten bestimmte Regeln, die Sie als Patient kennen sollten. Diese Regeln sind in der Heilmittelrichtlinie von 2011 oder im Gesetz festgelegt und für Ärzte und Physiotherapeuten bindend.

Unsere Mitarbeiter sind angewiesen, die Einhaltung dieser Regeln zu prüfen und zu beachten, da wir ansonsten die durch uns erbrachten Leistungen nicht mit den Krankenkassen abrechnen können. Wir beginnen keine Behandlungen, für die nicht eine gültige Verordnung im Sinne der Heilmittelrichtlinie vorliegt. Änderungen an einer Verordnung (Rezept) können ausschließlich durch den behandelnden Arzt vorgenommen werden und müssen durch diesen schriftlich mit Stempel und Unterschrift bestätigt werden.

Die wichtigsten Regeln für physiotherapeutische Behandlungen:

Konkretes Heilmittel:

Der behandelnde Arzt verordnet aufgrund seiner Diagnose ein bestimmtes Heilmittel (z.B. allgemeine Krankengymnastik) oder eine bestimmte Heilmittelkombination (z.B. Klassische Massagetherapie / Wärmebehandlung). Durchgeführt werden muss dann das, was verordnet ist; eine Behandlung kann nicht gegen eine andere eingetauscht werden.

Beispiel: der Arzt verordnet 6 x Allgemeine Krankengymnastik. Es ist nicht möglich, stattdessen z.B. Massagen zu bekommen.

Spätester Behandlungsbeginn:

Die erste Behandlung aufgrund eines Rezepts muss spätestens 14 Tage nach dem Rezeptdatum stattfinden; es sei denn, dass der Arzt auf dem Rezept einen späteren Behandlungsbeginn ausdrücklich vermerkt hat.

Beispiel: Der Arzt stellt das Rezept mit Datum vom Montag, 25.06. aus. Die erste Behandlung muss spätestens am Montag, 09.07. erfolgen. Erfolgt sie später, ist das gesamte Rezept ungültig und wird durch die Krankenkasse nicht vergütet.

Behandlungsunterbrechung:

Zwischen zwei Behandlungsterminen aufgrund eines Rezepts dürfen nicht mehr als maximal 14 Tage Unterbrechung liegen.

Beispiel: Rezept vom 25.06.; erste Behandlung am 2.07., zweite Behandlung am 4.07. Die dritte Behandlung muss spätestens am 18.07. stattfinden; ansonsten wird das Rezept ungültig.

Ausnahmeregelung hierzu: Falls Sie oder der/die Therapeut/-in wegen Krankheit oder Urlaub das Intervall von 14 Tagen nicht einhalten können; kann dies auf der Rückseite des Rezeptes vermerkt und der Abstand von 14 Tagen ausnahmsweise überschritten werden. Mehr als 4 Wochen Abstand zwischen zwei Behandlungsterminen werden in keinem Fall akzeptiert.

Zuzahlungen:

Seit 2004 verlangt der Gesetzgeber gemäß SGB V §32 von Ihnen als gesetzlich Krankenversichertem einen eigenen finanziellen Beitrag zu jeder einzelnen Heilmittelverordnung, falls Sie nicht von der Zuzahlung befreit sind. Dieser Beitrag entspricht in der Regel einem Betrag von 10,-- € pro Rezept plus 10% des Abrechnungsbetrags. Dieser Betrag ist vor der ersten Behandlung in bar in der Praxis zu bezahlen, Sie bekommen eine Quittung darüber. Die Zuzahlung kann nicht mit Behandlungen verrechnet werden, sie ist in jedem Fall in bar oder per ec-/Girocard zu bezahlen.

Beispiel: Der Arzt hat Ihnen 6 x Allgemeine Krankengymnastik verordnet, Sie sind bei einer BKK versichert und nicht von der Zuzahlung befreit. Der Brutto-Abrechnungsbetrag des Rezepts beträgt 6 x 15,00 € = 90,00 €. Ihre Zuzahlung beträgt: 10,-- € + 0,1 x 90,00 € = 19,00 €

Kurzfristige Terminabsagen:

Wir führen unsere Praxis im Bestellsystem, d.h. wir führen Behandlungen nur aufgrund fest vereinbarter Termine durch und halten einen mit Ihnen vereinbarten Termin ausschließlich für Sie frei, sodass Ihnen kaum Wartezeiten entstehen.

Wenn Sie einen mit uns vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, so müssen Sie diesen mindestens einen vollen Werktag vorher absagen. Bei einer Absage mit kürzerer Frist, gleich aus welchem Grund (Krankheit, Stau, Arbeit ...)  werden wir uns bemühen, den Termin anderweitig zu vergeben, was aber nicht immer gelingt.

Da uns fixe Kosten für die Gehälter der Mitarbeiter, Miete, Energie usw. auch für den ausgefallenen Termin entstehen, müssen wir Ihnen den Ausfalltermin gemäß der Regelung im §615 BGB in Rechnung stellen. Diese Regelung erkennen Sie bei Ihrer Anmeldung in unserer Praxis durch Ihre Unterschrift als verbindlich an. Es ist nicht möglich, ausgefallene Termine mit den Krankenkassen abzurechnen; dies wird von den Krankenkassen als Betrug bewertet.

Beispiel: Sie haben einen Termin für Allgemeine Krankengymnastik mit uns für Dienstag, 09.00 Uhr vereinbart. Am Tag davor erfahren Sie um 16.30 Uhr, dass Sie einen wichtigen Kundentermin am Dienstag um 09.00 Uhr wahrnehmen müssen. Sie rufen uns an, um den Termin für Dienstag Morgen abzusagen. Wir können den Termin jedoch nicht mehr anderweitig vergeben und stellen Ihnen den ausgefallenen Termin mit 14,-- € in Rechnung.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir uns an diese verbindlichen Regelungen halten müssen.